BURLAGE ... DORF MIT PFIFF!
Gemeinde Rhauderfehn

Seniorenkreis Burlage

Mit dem Älterwerden sind manche Herausforderungen verbunden. Die gemeinsamen monatlichen Veranstaltungen des Seniorenkreises Burlage unter Leitung von Ingrid Broich sind geeignet zum gegenseitigen Gedankenaustausch.
Beim letzten Treffen konnten die Senioren zudem auch noch das leckere Grillgut und die schmackhaften Salate genießen. Wie immer in dieser vertrauten Runde kam schnell gute Stimmung auf, woran Henry und die fleißigen Helfer einen großen Anteil hatten.
 
 

SENIORENKREIS  BURLAGE  e.V.

 

Der Seniorenkreis Burlage e.V. wurde am 14. November 1979 in das Vereinsregister eingetragen. Gründungsjahr war jedoch bereits im Jahre 1970; die Organisation ging neun Jahre lang zunächst vom damaligen Gemeinderat bzw. Ortsrat Burlage aus.

Gegründet wurde der Verein zur Pflege der Geselligkeit, der Unterhaltung und der Aktivierung älterer Mitbürger. Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks sollten insbesondere sein:

a)      regelmäßige Zusammenkünfte mit musikalischen und sonstigen Darbietungen;

b)     Veranstaltung von Ausflügen;

c)      Kontaktpflege

 

Gründungsmitglieder im Jahre 1970 waren Werta Weers, Margret Fennen, Anita Plümer, Ingrid und Herbert Broich. Hinzu kamen als Vorstandsmitglieder: Josefine Janssen (1. Vorsitzende) Sie blieb Vorsitzende bis Mai 1997, neu gewählt wurde Ingrid Broich zur Vorsitzenden;  Konrad Fennen (Kassenwart) bis Januar 1988. Er legte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder, Nachfolger wurde Jonny Fennen; Maria Cordes (2. Vorsitzende). Aus gesundheitlichen Gründen schied Maria Cordes 2001 aus dem Vorstand aus. Ihre Nachfolgerin wurde Margret Fennen, Jonny Fennen (Schriftführer; ab Januar 1988 Kassenwart). Zur Schriftführerin wurde im Januar 1988 Ingrid Broich gewählt. Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten Werner Weers, Maria Ficken, Gerd Plümer, Angela Müßing, Erna und Christoph Hagedorn sowie Christine und Anton Cordes gewonnen werden.

Bei den monatlich durchführten Veranstaltungen und Fahrten spüren die Mitglieder die Verbundenheit und das große Engagement des gut eingespielten Teams, die viele Stunden zur Vorbereitung der Veranstaltungen zum Wohle der Senioren opfern.

Der beste Beweis, dass man sich miteinander wohlfühlt, zeigt die gute Beteiligung bei jeder Veranstaltung. Eingetragene Mitglieder zwischen 150 – 180 Personen.

Sogar über eine Vereinsfahne verfügt der Seniorenkreis, die in monatelanger Arbeit von Anneliese Diekmann (verstorben 1998) zum 20jährigen Jubiläum im Jahre 1990 gestickt wurde.

In der über 30jährigen Vereinsgeschichte bis 2001 gab es viele schöne Erlebnisse mit einmaligen Höhepunkten. In einem Seniorenkreis mit einer hohen Altersstruktur heißt es natürlich auch immer wieder, von vielen liebgewordenen Freunden und Freundinnen traurigen Abschied nehmen zu müssen, unter ihnen viele „0riginale“, über die es noch heute viel zu erzählen gibt, weil sie auf Reisen oft zur Freude der Mitreisenden die Lachmuskeln strapazierten. Nicht selten waren bis zu zwanzig über 80- bzw. auch 90jährige mit auf Reisen.

 Die Reiselust der Burlager war und ist noch beträchtlich, davon zeugen unzählige Fotos und Zeitungsberichte. Da gab es viele Höhepunkte und unvergessliche Erlebnisse wie die 1. große Reise nach Berlin; oder die Teilnahme am Sommerfest im Palais Schaumburg des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt im Juni 1978, die den damaligen Pastor Anton Kröger zu der Bemerkung auf dem Kirchenzettel veranlaßte, dass mit „einem baldigen Rückbesuch des Bundeskanzlers in Burlage zu rechnen“ sei;  Im September 1990 folgte man einer Einladung des damaligen Kanzleramtsministers Rudolf Seiters ins Bundeskanzleramt und nahm am Empfang von Bundeskanzler Helmut Kohl für den früheren amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan mit seiner Frau Nancy teil, die alle Burlager mit Handschlag begrüßten. Ferner folgten die Senioren einer Einladung in den Niedersächsischen Landtag nach Hannover.

Sehr beliebt bei den Burlager Senioren sind nach wie vor auch die Jahresreisen von einer Woche bis zu 10 Tagen. Die folgende Aufzählung soll den früheren Mitreisenden als Erinnerung an viele schöne Erlebnisse dienen und soll dankbar für das Erlebte machen:

mehrere Reisen in den Harz: nach Braunlage, Hohegeiß/0berharz oder Stollberg/Goslar; Bayern: Herrenchiemsee, Tegernsee, Zillertal und Kufstein; eine weitere Reise ins Altmühltal; in den Bayrischen Wald zum Luftkurort Grafenau;  nach Immenstadt im Allgäu; mehrere Reisen in den Schwarzwald; Österreich mit Tagesfahrten über den Brenner nach Bozen – Triente – Venedig; Weserbergland; Oberau/Tirol; ins Salzburger Land; oder eine  Reise nach Bad Ischgl/Tirol; mehrfache Reisen an die Mosel, z.B. nach Treis-Karden, nach Zell, Cochem oder Trier; in die hessische Röhn ein paar Mal; einige Reisen nach Schleswig-Holstein; nach Bad Breisig und Bonn am Rhein; nach Bad Salzig am Rhein; ein anderes Mal nach 0berheimbach/Rhein; Eibenstock im Erzgebirge; mehrere Reisen in den Spreewald; in den 0denwald; in die Fränkische Schweiz; nach Zittau in der Oberlausitz nahe der polnischen Grenze; in die Eifel, ins Sauerland  -  es gibt kaum ein Fleckchen in Deutschland oder Österreich, das man ausgelassen hat.

Sehr regen Zuspruch fanden auch die Tagesfahrten des Seniorenkreises wie zum Beispiel: nach Hannover ins NDR-Studio, viele 0stfriesland-Rundfahrten, Fahrten in die nähere oder weitere Umgebung; Besuch der Firma Bünting in Leer; zum Heimatmuseum in Westrhauderfehn und Elisabethfehn, mehrere Schiffsreisen; zum Jagdgeschwader Richthoven in Wittmund, zum Flughafen Bremen; nach Lathen zum Bekleidungswerk Nino, Bremerhaven, Giethorn (Klein-Venedig), Haselünne zur Firma Berentzen, zur Bäckerei Ganseforth in Kluse, zum Teemuseum nach Norden, zur Seehund-Aufzuchtstation Norddeich, zur Rolinck-Brauerei in Steinfurt, zur Eisfabrik Botterbloom in 0velgönne, in den Hümmling, zum Bekleidungswerk Bessmann in Marienfeld/Westfalen, mehrere Fahrten zur Kaffee-Großrösterei Eduscho und zum Adler-Modemarkt in Bremen, und vieles andere mehr.

In froher Gemeinschaft erlebten die Senioren auch die jährlich liebevoll vorbereiteten Weihnachtsfeiern, die Karnevalsfeiern, Grillabende, das Einweihungsfest der Dorfgemeinschaftsanlage am 18. September 1983 und die vielen gemütlichen Veranstaltungen bei Gesang, Verlosungen und guter Laune. Auch Handarbeitsnachmittage, Wochenseminare auf Norderney, Besuch in der Burlager oder Rhauderfehner Mühle oder beim Projekthof des Arbeitskreises Schule, Gymnastik und viele Vortragsveranstaltungen fanden reges Interesse: Gesundheitsvorträge, Kreisaltenpfleger Freesemann, ökologische Themen, Tier- und Pflanzenkunde,  Diavorträge, Besuch des „Zauberkünstlers“ Günter Engelberg, Lieder- und Gedichtnachmittage.

Ein Höhepunkt der jährlichen Veranstaltungsreihe sind auch die ökumenischen Gottesdienste während der Dorfgemeinschaftswoche in Burlage. Diese Gottesdienste sind schon seit vielen Jahren zum festen Bestandteil der Festwoche geworden.