BURLAGE ... DORF MIT PFIFF!
Gemeinde Rhauderfehn

Grundschule Burlage

An dieser Stelle würden wir Ihnen gerne unsere tolle Grundschule präsentieren, doch der Rat der Gemeinde Rhauderfehn hat am 14.11.2013 beschlossen, dass unsere Grundschule die Pforten schließen soll.

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VERFÜGUNG ZUR SCHLIESSUNG DER GRUNDSCHULE BURLAGE

 

Die Grundschule in Burlage. Foto: Harms
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Argumente für den Erhalt der Grundschule
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Bürgerrundbrief

 

Eine Grundschule mit Auszeichnung wird geschlossen. Foto GS-Burlage
Ab Sommer 2015 werden in Burlage keine "Erstklässler" mehr eingeschult.

 

Vor der WAHL des hauptamtlichen Bürgermeisters und des Gemeinderates  am 11.September 2011 war im General-Anzeiger zu lesen:

 

Rhauderfehn
12.07.2011 
 

    Ortsteile für Familien aufwerten   

Von Günter Radtke

Am 11. September wird in Rhauderfehn ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister gewählt. Zur Wahl stehen Hermann Koenen (SPD), Gerhard Krone (CDU) und Geert Müller (parteilos). Der GA befragt die Kandidaten zu lokalen Themen. Heute: Wie könnten Ortsteile wie Burlage und Klostermoor für junge Familien interessanter werden?


Rhauderfehn - Hermann Koenen antwortet: Von entscheidender Bedeutung ist, dass junge Familien den Kindergarten und die Grundschule im Ort haben und dass Anlaufstellen (Jugendtreffs) für die Jugendlichen geboten werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Angebot preiswerter Baugrundstücke sowie die Schaffung von Lückenbebauungsmöglichkeiten.

Eine durchgehende Radweganbindung ans Gemeindezentrum ist aus Sicherheitsgründen gerade für junge Familien mit Kindern erforderlich. Darüber hinaus könnte eine Weiterentwicklung des Gewerbegebietes in Burlage die Ortschaften attraktiver machen. Im Übrigen wäre es hilfreich, wenn die großen Lebensmittel-konzerne ihre Ankündigung, Tante Emma Läden auf dem Land wieder aufleben zu lassen, in die Tat umsetzen würden.

Geert Müller: Die Ortsteile sind für junge Familien interessant, weil hier Kameradschaft über die Feuerwehr, Teamgeist über den Sportverein und Freundschaft über die Dorfgemeinschaft viel unmittelbarer für den Einzelnen gelebt werden. Die Gemeinde ist gut beraten, dieses identitätsstiftende Engagement weiter zu fördern. Im Übrigen ist das Erschließungstempo im Zentrum etwas zu drosseln, damit die Ortschaften stärkere Eigenentwicklungsmöglichkeiten erhalten.

 

Gerhard Krone: Grundsätzlich kann die Gemeinde nur die Rahmenbedingungen schaffen. Dieses hat sie mit der Ausweisung von Baugebieten in den einzelnen Ortsteilen in den letzten Jahren immer wieder gemacht. Dieses muss auch in Zukunft bedarfsorientiert fortgeführt werden.

Entscheidend für die Entwicklung oder Attraktivität einer Ortschaft ist auch die örtliche Gemeinschaft. Auch in der Zukunft muss daher eine finanzielle Unterstützung zum Beispiel der örtlichen Kindergärten, Jugendtreffs, der Ortsfeuerwehr und auch der Vereine erfolgen. Der Erhalt der örtlichen Grundschulen spielt in den Ortschaften eine wesentliche Rolle.