BURLAGE ... DORF MIT PFIFF!
Gemeinde Rhauderfehn

 Aktuelles aus Burlage

Oktober 2017

Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn

 

September 2017

Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn


August 2017

Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn
Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn
Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn
Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn

Februar 2017

  

Aus dem General-Anzeiger, Rhauderfehn

Landrat Groote besuchte Burlage

In der Dorfgemeinschaftsanlage wurden viele Themen angesprochen

 

Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn

 

Von Holger Weers

111 Gäste waren zu der Veranstaltung gekommen. Dabei ging es unter anderem um die hohen Kosten für Taxitransporte von Schülern.

Burlage - Auf Stippvisite in Burlage war am Mittwochabend Landrat Matthias Groote (SPD) aus Ostrhauderfehn. Sein erster „Außentermin“ bei der Bereisung durch den Landkreis Leer führte ihn in den südlichsten Ort der Gemeinde. Im Wahlkampf habe er erfahren, dass die dort lebenden Menschen oft die Sorge hätten, vergessen zu werden, sagte Groote.

Mit 111 Teilnehmern war die Veranstaltung in der Dorfgemeinschaftsanlage in Burlage sehr gut besucht. In seinem Vortrag ging Groote auf zahlreiche Themen ein. Anschließend durften die Besucher Fragen stellen. „Wir haben große Herausforderungen vor uns“, betonte der Landrat. Damit meinte er unter anderem die Versorgung des ländlichen Raumes mit schnellem Internet per Glasfaserkabel bis ans Haus. „Hierfür stehen dem Landkreis 27 Millionen Euro zur Verfügung. Es geht dabei um 11 000 Haushalte, die unter die Voraussetzungen fallen“, sagte Groote.

Gut aufgestellt sei der Landkreis Leer hingegen bei der Krankenversorgung. „Mein Vorgänger Bernhard Bramlage hat ein sehr gut bestelltes Feld überlassen“, betonte der Landrat. „In der Frage der Ärzteversorgung müssen wir hingegen noch was tun. In der Fläche ist das nicht ausreichend“, gab er in gleichem Atemzug zu bedenken. Die Förderung des Ehramtes hat sich der Landrat ganz besonders auf die Fahnen geschrieben. „Die geleistete ehrenamtliche Arbeit, etwa durch Freiwillige Feuerwehren, könnte der Landkreis gar nicht bezahlen. In den meisten Fällen erhalten diese Personen nur ein Dankeschön. Das soll sich ändern“, so Groote. Nach den Worten des Landrates wurde deshalb eine Stabsstelle im Landkreis eingerichtet, um Ehrenamtliche mit der Einführung einer Ehrenamtskarte oder Blaulichtkarte für Feuerwehren den Eintritt bei Veranstaltungen finanziell zu vergüten. So sehen zumindest die Planungen und Überlegungen aus.

Sorgen bereiten dem Landrat auch die steigenden Ausgaben für den Schülertransport. „Im Jahr entstehen dem Landkreis zehn Millionen Euro Beförderungskosten, davon fallen die Hälfte auf Taxitransporte. So geht das nicht mehr weiter“, erklärte Groote. Allein für den südlichen Bereich Rhauderfehns entfallen laut Ortsbürgermeister Herbert Broich monatlich 4500 Euro Beförderungskosten für Schüler, die jeden morgen mit vier Taxen zur Schule nach Langholt und wieder zurückgebracht werden.

Hans-Hemann Siemer, Einwohner aus Burlage, beklagte, das Schüler der Berufsbildenden Schulen in Leer jeden Morgen bereits um 5 Uhr aufstehen, um 5.45 Uhr an der Haltestelle stehen müssen, um dann nach einer „Ostfrieslandrundfahrt“ teilweise verspätet in Leer zum Unterricht zu erscheinen. „Es fährt nur ein Bus und der fährt teilweise nur bis Langholt, während in Burlage ein leerer Bus rund zwanzig Minuten wartet. Das kann nicht sein“, so Siemer. Groote versprach, sich der Sache anzunehmen.

 

Februar 2017

Aus dem General-Anzeiger, Rhauderfehn

Burlager Heimatbund stellt sich neu auf

Nur zwei von neun Mitglieder sind im Führungsgremium des Mühlenvereins geblieben

Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn

 

Von Dirk Hellmers

Im Sommer soll das 60-jährige Bestehen gefeiert werden.

Burlage - Im Juli will der Heimatbund Burlager Mühle sein 60-jähriges Bestehen feiern. Gestartet ist der Verein in das Festjahr mit einem deutlich jüngeren Vorstand. Lediglich zwei der neun Mitglieder sind dem Gremium treu geblieben.

Streit habe es nicht geben, sagt der neue Vorsitzende Joachim Kuhn. „Es muss einfach mal frisches Blut geben“, sagt er. Er hat den Posten von Helmut Albat übernommen. Dem Führungsgremium des Heimatbundes ist Helmut Temmen treu geblieben – allerdings auf neuem Posten. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende hat sich nach 27 Jahren in den Festausschuss wählen lassen. „Ich werde zu alt“, sagt der 71-Jährige. Daher möchte er dem Verein nun aus der zweiten Reihe helfen.

Seinen alten Posten hat nun Helene Janssen inne. Auf Thorsten de Buhr als Schriftführer folgt Stefan Ficken. Renate Kuhn hat als Museumswartin die Nachfolge von Helga Witkowski angetreten, und Holger Gernhuber ist nun Mühlenwart. Sein Vorgänger war Albert Jansen. Einzig Heinrich Albers hat seinen Posten als Kassenwart behalten. Den Festausschuss bilden Brigitte Lückert, Marion Niehage, Alfred Kruse und Temmen.

Die erste Veranstaltung im Festjahr ist das Grünkohlessen am 3. März um 19.30 Uhr. Da soll dann auch der ehemalige Vorstand gebührend verabschiedet werden. Anmeldungen nimmt bis zum 24. Februar Joachim Kuhn unter der Telefonnummer 04967/9129966 entgegen. Drei Wochen später, am 26. März, soll Frühlingsfest gefeiert werden. „Wir wollen mehr für Kinder machen“, sagt Kuhn und kündigt sowohl für das Frühlingsfest als auch für den Mühlentag am 5. Juni eine Hüpfburg an. An beiden Tagen ist auch das Museum geöffnet. An dem Programm für das zweite Halbjahr sowie das Fest zum 60-jährigen Bestehen werde noch gefeilt, sagt Kuhn. Sicher ist: Der Jahrestag soll zusammen mit dem Backtag im Juli begangen werden.

Einen so großen Umbruch im Vorstand habe er allerdings noch nicht erlebt, sagt Temmen. Er hat fast 30 der 60 Jahre des Vereins im Vorstand miterlebt. 1957 wurde der Heimatbund neu gegründet. Zu der Mühle kam die Gruppe 1989. Damals schenkte Gerhard Plümer dem Verein das Gebäude unter der Bedingung, diese neu aufzubauen. Im Jahr 1995 wurde sie wieder eingeweiht. Dort betreibt der Heimatbund auch ein naturkundliches Museum. Die ursprüngliche Mühle war 1824 von Harm Focke Jansen erbaut worden. Nach einem Blitzeinschlag 1935 brannte das Gebäude ab.

 

November 2016

 Aus dem General-Anzeiger, Rhauderfehn

Diesmal feierten sogar 2000 Gäste

Unterhaltung Volles Haus am Sonnabend bei der Burlager Blaulichtparty

 

 

 

 

Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn

      
                                   

von Holger Weers

Schlagerstars sorgten für Stimmung. Die Besucher wollten mit dem Feiern gar nicht mehr aufhören.

Burlage - Schon im vergangenen Jahr hatte die Blaulichtparty der Freiwilligen Feuerwehr Burlage alle Erwartungen übertroffen. Mehr als 1200 Besucher wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen. Am Sonnabend setzten die Veranstalter neue Maßstäbe: Fast 2000 Gäste brachten das Festzelt auf dem Gelände des örtlichen Sportvereins zum Kochen.

Dafür sorgten vor allem die musikalischen Darbietungen, etwa von „De Spaßmakers“ aus Aurich, die ihre neue Bühnenshow aufführten. Der Bockhorner Partyman „DJ Dan“ und seine achtköpfige Bühnenmannschaft brachten das Publikum mit ihrem eigens für Burlage kreierten Song „Burlage in Ekstase“ in Feierlaune. Die Pop- und Schlagersängerin „Marry“ stimmte die Gäste mit dem Titel „Wir“ auf den Höhepunkt des Abends ein. Die junge Dame rockte die Bühne und animierte die Besucher zum Mitsingen und Mitklatschen. Zum Tanzen musste man sich manchmal eine Nische suchen.

Den Titel „Feuer in der Eiszeit“ von „Schlagerprinz“ Norman Langen – ein weiterer Künstler auf der Blaulichtparty – hatten die Burlager Blauröcke als Motto für die Veranstaltung genommen. Aber auch „Pures Gold“, „Jetzt ist unsere Zeit“ und „Wunderbar“ kennen die Fans des „DSDS“-Stars.

Zum Schluss noch ein „Kracher“: Mit ihrer Debütsingle „Die immer lacht“ schoss Kerstin Ott Ende vorigen Jahres buchstäblich über Nacht aus dem Nichts an die Spitze der Singlecharts. Nach Auftritten in Deutschland, Italien, Spanien, Österreich und der Schweiz präsentiert sie mit „Scheißmelodie“ den nächsten Ohrwurm. Das Publikum sang begeistert mit, forderte immer wieder Zugaben und wollte mit dem Feiern gar nicht mehr aufhören.

„Das war eine gelungene Veranstaltung. Für jeden war etwas dabei. Die Leute waren sehr zufrieden“, zog der Burlager Ortsbrandmeister Wolfgang Harms Bilanz.

„Im nächsten Jahr kommen die Schlagersängerinnen Michelle und Anna-Maria Zimmermann und die Volksmusik-Band ,voXXclub‘“, verriet Harms.

Quelle: General-Anzeiger Rhauderfehn

 

 

 

 

 

September 2016

„Kindergarten ist eine Erfolgsgeschichte“

 

Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn

                        

Volles Haus am Sonntag in der Turnhalle in Burlage: Wenigstens drei Generationen feierten, dass es den vor 40 Jahren eröffneten Kindergarten im Ort gibt.                                                                                           Bild: Radtke
                                                                         

Ortsbürgermeister Herbert Broich erinnerte während einer Feierstunde daran, wie sehr die Dorfbewohner damals um die Einrichtung kämpfen mussten.

Burlage  - Der Kindergarten in Burlage ist 40 Jahre alt. Der runde Geburtstag der Einrichtung, die über den Ortsteil Burlage hinaus unter ihrem vielsagenden Namen „Kinnernüst“ bekannt ist, wurde am Sonntag mit einem bunten Nachmittag ganz groß gefeiert. Hunderte Gäste waren da. Viele von ihnen haben einst selbst schon den Hort besucht, in dem sich heute ihre Kinder so wohlfühlen.

Während einer Feierstunde erinnerte Burlages Ortsbürgermeister Herbert Broich daran, wie sehr das Dorf in den 1970er-Jahren kämpfen musste, damit es wie andere Ortsteile auch einen Kindergarten bekam. Eine Initiativgruppe habe sich damals gebildet, um das Ziel mit großem Engagement zu forcieren und zu verwirklichen. Das sei sehr schwer gewesen, weil die Gemeinde damals kein Geld gehabt habe, um solch ein Vorhaben zu realisieren.

Es sei aber gelungen, über Spenden und das Anzapfen aller erdenklichen Zuschuss- und Fördertöpfe den Kindergarten an der Landesstraße zu bauen und ihn mit Leben zu füllen. 72 Kinder, so berichtete der General-Anzeiger damals über die Einweihung, besuchten die Tagesstätte direkt nach der Eröffnung. Ortsbürgermeister Broich bilanzierte am Sonntag, es sei ein wunderbarer Tag, denn „der Kindergarten Burlage ist eine Erfolgsgeschichte“. Viele Kinder würden dort gut auf die Schulzeit vorbereitet.

Die gute Entwicklung Burlages sei aber mit der jetzt erfolgten Schließung der Grundschule im Ort jäh unterbrochen worden. Aber am kommenden Sonntag seien Gemeinderatswahlen, dann werde sich zeigen, wie es weitergehe.

Herbert Broich wörtlich: „Ich denke, dass wir nach der Wahl diese Entscheidung wieder zurückdrehen und die Schule wieder aufmachen können.“ Die Reaktion der Gäste auf diese Anspielung fiel deutlich verhalten aus.

Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller (parteilos), Nicole Rieken vom Landkreis Leer sowie die Vertreter des Elternbeirates dankten den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Burlager Kindergarten für ihre ausgezeichnete inhaltliche Arbeit in der Kinderbetreuung.

Es gebe kaum einen anderen Bereich, der so sehr ständigen Änderungen in Anforderungen und Zielsetzungen unterworfen sei wie eine Kindertagesstätte, betonte Nicole Rieken. Umso mehr sei der Kindergarten „Kinnernüst“ Burlage mit all seinen Angeboten auch aus ihrer Sicht eine Erfolgsgeschichte.

 

August 2016

 

Die Wahl als Hoffnungsschimmer

 

Von Henrik Zein

 

Die Demonstranten forderten die Einrichtung einer Grundschule im Süden der Gemeinde.

 

Westrhauderfehn - Auch wenn es am Ende nicht die erhofften 200 Teilnehmer waren, zeigte sich Albin Albinus, Sprecher der Bürgerinitiative „Südschule“, nach der halbstündigen Kundgebung vor dem Rhauderfehner Rathaus zufrieden. Rund 70 Demonstranten waren am Sonnabend gekommen, um gegen die Schulpolitik in der Gemeinde zu protestieren und sich für die Einrichtung einer Grundschule für die Orte Burlage und Klostermoor einzusetzen.

Albinus sagte in Anwesenheit des Rhauderfehner Bürgermeisters Geert Müller: „Eine Schule im Süden der Gemeinde könnte die derzeitige Raumnot in Langholt beheben.“ Dem häufig vorgebrachten Argument, dass es für solch eine Einrichtung zu wenige Schüler vorhanden wären, widersprach Albinus. Durch eine andere Aufteilung des Einzugsbereichs gebe es eine ausreichende Schülerzahl für eine Einzügigkeit.

 

Ende 2013 hatte eine knappe Mehrheit im Gemeinderat beschlossen, die Grundschulen in Burlage, Hahnentange und Rajen zu schließen. „Es war die beschämendste Abstimmung, die je in Rhauderfehn stattgefunden hat“, wetterte Albinus. Er habe große Hoffnung, dass nach der Kommunalwahl am 11. September eine veränderte Mehrheit im Gemeinderat sowie ein gut begründeter Antrag bei der Landesschulbehörde in Osnabrück zu „einer Korrektur der beschlossenen Schulreform“ führen werde.

 

August 2016

Familienfest bei den Schützen

Der Schützenverein Burlage hatte am Wochenende zum zweiten Familienfest eingeladen. Das Team um den Vorsitzenden Manfred Wollenberg hatte sich wieder jede Menge einfallen lassen, damit es rund um das Schützenhaus bunt zuging. Kinder konnten auf der Hüpfburg toben und beim Glücksrad und Dosenwerfen gab es tolle Gewinne. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, wurde das Familienfest gut angenommen. „Wir freuen uns, dass die Gäste unsere ehrenamtliche Arbeit mit ihrem Besuch anerkennen“, lobte Manfred Wollenberg. Bild: Harms

August 2016

„Mich macht das sehr betroffen“

Von Henrik Zein  - General-Anzeiger

 

Die Grundschule in Burlage ist seit den Sommerferien geschlossen. Das hat bereits jetzt schon negative Auswirkungen auf das Dorf, so Ortsbürgermeister Herbert Broich (SPD) im GA-Interview.

 

General-Anzeiger: Vor wenigen Wochen hat das neue Schuljahr begonnen. In die Grundschule Burlage gehen nach Schließung der Einrichtung jedoch keine Kinder mehr. Wie betroffen macht Sie das?

 

Herbert Broich: Mich macht das sehr betroffen. Das Motto „Kurze Beine – kurze Wege“ gilt anscheinend nicht mehr. Die ganze Entscheidung ist kontraproduktiv, da unter anderem durch den Transport der Kinder zu anderen Grundschulen erhebliche Mehrkosten entstehen.

 

GA: Schon vor der zunächst geplanten Schließung im Jahr 2017 hatten viele Eltern ihre Kinder von der Burlager Grundschule abgemeldet. Können Sie das verstehen?

 

Broich: Selbstverständlich kann ich da die Eltern verstehen. Es wurden ja immer mehr Lehrer von der Burlager Grundschule abgezogen. Da ist es logisch, dass sie zu anderen Schulen gehen.

 

GA: Welche Auswirkungen hat die Schließung der Schule auf den Ort Burlage?

Broich: Leider hat das viele negative Auswirkungen. Denn die Schule ist das Fundament für einen Ort wie Burlage. Nachdem beschlossen worden war, die Einrichtung zu schließen, ist die Nachfrage nach Bauplätzen deutlich zurückgegangen. In den vergangenen zwei Jahren haben wir gar keinen Platz mehr verkauft.

 

GA: Was wollen Sie tun, um den Ort wieder attraktiver zu machen?

Broich: Wir hatten bereits im Februar einen Workshop und haben dort viele gute Ideen gesammelt. Am 23. September wollen wir uns wieder treffen.

 

Juni 2016

 

Dorffest Burlage 03.-05.Juni 2016 

LOS NUMMERN

 

1. Preis Nr. 0029

500 € in bar von den Veranstaltern

 

2. Preis Nr. 1762

4Tage Reise nach BERLIN von Gitta Connemann

 

3. Preis Nr. 1573

Grill vom AKSR (Gewinner war im Festzelt)

 

4. Preis Nr. 1308

Feuerkorb vom AKSR (Gewinner war im Festzelt)

 

5. Preis Nr. 1747

(Präsentkorb vom Markant Ullrich)

 

Alle ANGABEN ohne Gewähr. Nach dem 1.7.2016 gelten die Ersatzlose.

 

Gewinner melden sich bitte bei dem SV Burlage oder der Feuerwehr Burlage

 

 

April 2016

Platz für alle Burlager Kinder

Politik Rhauderfehn erhöht die Betreuungskapazitäten im örtlichen Hort

Quelle: General-Anzeiger Rhauderfehn

Von Günter Radtke

 

Auch in Collinghorst und in Langholt werden künftig mehr Jungen und Mädchen in den Kindergärten aufgenommen.

 

Burlage/Langholt/Collinghorst - Unlängst hatte der Burlager Ortsrat mit Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller (parteilos) noch heftig darum gestritten, ob im Sommer womöglich nicht alle infrage kommenden Burlager Kinder im örtlichen Kindergarten aufgenommen werden. Jetzt hat sich die Diskussion in Wohlgefallen aufgelöst: Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Rhauderfehn beschloss am Dienstagabend, dass eine bisherige Kindergarten-Kleingruppe in Burlage statt zehn künftig 25 Kinder aufnimmt. Somit können alle Burlager Kinder, die von ihren Eltern für den Besuch des Kindergartens angemeldet worden waren, diesen demnächst auch besuchen.

Burlages Ortsbürgermeister Herbert Broich (SPD) hatte im Februar mitgeteilt, dass in den kommenden Sommermonaten lediglich drei Jungen und Mädchen den Burlager Kindergarten in Richtung Grundschule verlassen werden, zeitgleich beim Hort aber elf Kinder neu aufgenommen werden sollen. Es sei von der Rhauderfehner Gemeindeverwaltung offenbar aber nicht gewollt, dass alle elf Kinder zum „Kinnernüst“ gehen. Der Ortsrat, das hatte Broich betont, verlange von der Verwaltung jedoch, in Burlage ein wohnortnahes Angebot für alle Kinder des Ortes zu schaffen.

Müller hatte darauf beschwichtigt, dass erst nach dem Anmeldeschluss Klarheit über den tatsächlichen Bedarf an Kindergartenplätzen herrschen werde. Sollten dann jedoch elf Kinder in Burlage angemeldet sein, sei dort nach dem vorgegebenen Personalschlüssel eine zusätzliche Betreuungskraft erforderlich.

Das verursache jährlich zusätzliche Personalkosten von 25 000 Euro. Deshalb komme auch die Möglichkeit in Betracht, mit nicht mehr in Burlage unterzubringenden Kindern zum Klostermoorer Kindergarten auszuweichen. Doch davon ist seit Dienstagabend im Fehntjer Rathaus keine Rede mehr.

Erhöht wird auf Beschluss des Verwaltungsausschusses auch die Zahl der Kindergartenplätze für eine Gruppe in Collinghorst von zehn auf 20. Beim kirchlichen Kindergarten St. Michael in Langholt wird zudem eine zusätzliche Gruppe für bis zu 25 Kinder eingerichtet. Diese Gruppe ist in den vorhandenen Räumlichkeiten zunächst nicht mehr unterzubringen. Deshalb sollen dort Container aufgestellt werden.

 

April 2016

Grundschule Burlage schon ab Sommer dicht

Quelle: General-Anzeiger Rhauderfehn

Von Nils Thorweger

 

Weil die Schülerzahl unter die Versorgungsgrenze fällt, wird die Grundschule Burlage schon in diesem Sommer geschlossen. Eigentlich sollte dies erst Ende Juli 2017 geschehen. Die Ursache dafür ist die Entscheidung von vielen Eltern.

Burlage - Das Ende kommt früher als geplant: Die Grundschule Burlage wird schon in diesem Sommer geschlossen. Damit endet der Schulbetrieb ein Jahr früher als in der vom Gemeinderat verabschiedeten Schulstrukturreform vorgesehen. Ursache für das vorzeitige Aus sind die immer weiter sinkenden Schülerzahlen in Burlage. Nach GA-Informationen haben viele Eltern der aktuellen Zweitklässler ihren Nachwuchs bereits in der Grundschule Langholt angemeldet. Ab dem neuen Schuljahr wären dann nur noch fünf bis sieben Kinder an der Schule in Burlage. Das bestätigt auch der kommissarische Schulleiter Nanno Heddens. „Die Kinder freuen sich auf die neue Schule“, sagt er.

 

Die Reform

Die Gruppe BfR/Grüne/Friesen und die CDU-Fraktion hatten 2013 die Schulstrukturreform im Rat der Gemeinde Rhauderfehn mit einer Stimme Mehrheit durchgesetzt. Sie sieht vor, dass die Grundschule Burlage zum Ende des Schuljahres 2016/2017 geschlossen wird. Beschlossen ist auch, dass die Grundschule Rajen zum Ende des Schuljahres 2018/2019 aufgelöst wird. Die Konke-Oltmanns-Schule wird in diesem Sommer geschlossen. Bereits aufgelöst wurde die Grundschule Klostermoor.


Die Grenze für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs liegt aber bei zwölf Kindern. Deshalb geht man auch bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde davon aus, dass in Burlage im Sommer Schluss ist. Das sagt Pressesprecherin Bianca Schöneich. „Für die vorgezogene Schließung ist kein neuer Beschluss erforderlich. Wenn sich die Schülerzahl so entwickelt, wird die Schule nicht mehr mit Lehrkräften versorgt.“ Die Grundlage bilde das Schulgesetz. „Dort ist geregelt, dass Einrichtungen mit weniger als zwölf Schülern keine Schule mehr sind, also auch keine Lehrer mehr bekommen“, so Bianca Schöneich.

Die beiden Lehrerinnen, die noch in Burlage tätig sind, werden nach den Sommerferien in der Grundschule Langholt eingesetzt. Dort wird künftig auch der bisherige kommissarische Burlager Schulleiter, Nanno Heddens, arbeiten.


April 2016

Maroder Radweg bekommt neue Asphaltdecke

Quelle: General-Anzeiger Rhauderfehn

Von Günter Radtke

 

Auf rund zwei Kilometern wird der Radweg an der Landesstraße 30 in Burlage saniert. Die Strecke war in einem so schlechten Zustand, dass die Benutzung sogar gefährlich werden konnte.

Burlage - Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit Sitz in Aurich lässt zurzeit an der Landesstraße 30 in Burlage den Radweg auf einer Strecke von insgesamt rund zwei Kilometern sanieren. Der schmale Asphaltweg war in einem sehr schlechten Zustand.

An zahlreichen Stellen waren die Fahrbahnkanten abgerissen und die Asphaltdecke von Baumwurzeln aufgebrochen worden. Deshalb war das Benutzen des Radweges nicht ungefährlich gewesen. Die schadhaften Bereiche werden jetzt abgefräst und eine neue Asphaltdecke aufgetragen.


 

Dezember 2015

 

„Integration ganz einfach und unkompliziert.“   
 

 

Kinder und Jugendliche der Feuerwehr Burlage sowie der der Malteser-Hilfsdienst Bockhorst-Rhauderfehn überreichten im Alten Brunsel Geschenke an jugendliche Flüchtlinge. Die Aktion kam sehr gut an. Bilder: Kruse       Bild 5 von 5
      

Von Horst Kruse

 

Burlager beschenkten am Mittwoch minderjährige Flüchtlinge. Im Alten Brunsel leben derzeit mehrere Jugendliche aus Afghanistan und machen somit einen Großteil der Integration in Burlage aus. Die Asylsuchenden erhielten Besuch aus dem Dorf – und bedankten sich auf eine besondere Art und Weise.
 

Burlage - Rührende Szenen spielten sich am Mittwochabend im Gästehaus Alter Brunsel in Burlage ab. Dort leben seit Anfang November unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die 29 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und fast 18 Jahren erhielten Besuch von rund 50 Burlagern, überwiegend Kinder und Jugendliche, begleitet von einigen Erwachsenen. Sie überreichten den vor dem Krieg in Afghanistan Geflohenen viele Geschenke zu Weihnachten.

Die Idee zu der Aktion hatte die Feuerwehr Burlage. „Innerhalb weniger Tage sind die Geschenke zusammengekommen“, sagte der Burlager Ortsbrandmeister Wolfgang Harms. Beteiligt haben sich die Kinder- und Jugendfeuerwehr Burlage, der Malteser-Hilfsdienst Bockhorst-Rhauderfehn sowie Bürger. Harms hatte sich mit dem Leinerstift Aurich in Verbindung gesetzt. Der ist für die Betreuung der minderjährigen Flüchtlinge in Burlage zuständig. „Die Jugendlichen haben Wunschzettel geschrieben“, erzählte Annett Bolte, eine der Mitarbeiterinnen im Alten Brunsel. Das waren überwiegend kleine Dinge wie Süßigkeiten, Malstifte, Federmappen und Rasierer, aber auch Kopfhörer, Schuhe oder Hemden.

Die beschenkten Jugendlichen klatschten und jubelten bei jedem Paket, das überreicht wurde. Sie bedankten sich nicht nur mit Umarmungen, sondern auch mit drei Liedern, die sie lautstark sangen. „Das erste war die Nationalhymne von Afghanistan, die anderen beiden waren Lieder über Heimat, Sehnsucht und Herzschmerz“, sagte Annett Bolte. Auch die Burlager waren gerührt. „Die Freude war ja riesengroß“, sagte Wolfgang Harms. „Integration ganz einfach und unkompliziert.“



 

November 2015

Schlagerstar bringt Tanzfläche zum Beben

Feste Mehr als 1000 Besucher kamen am Sonnabend zur beliebten „Blaulicht-Party“ in Burlage

Bilder auf:

www.feuerwehr-burlage.de

Von Holger Weers

 

Stargast Anna-Maria Zimmermann war begeistert: „Die Party war toll.“

 

Burlage - Burlage war am Sonnabend im Ausnahmezustand: Die Feuerwehr hatte wieder zur beliebten „Blaulicht-Party“ eingeladen. Mehr als 1000 Besucher kamen. Stargast war Schlagersängerin Anna-Maria Zimmermann, die mit ihrem Hit „Die Tanzfläche brennt“ das Festzelt zum Beben brachte.

Bevor die ehemalige Kandidatin der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ die Bühne betrat, hatten bereits der Bockhorner Partymann „DJ Jan“ und seine Mannschaft mit einem Song über Burlage sowie „De Spaßmakers“ in witzigen Kostümen ordentlich für Stimmung gesorgt. „De Spaßmakers“ traten als Schlagerstars auf, als Wolfgang Petry etwa oder Howard Carpendale.

Das zwölfköpfige Organisationsteam um Gerhard Tebben und Ortsbrandmeister Wolfgang Harms sowie viele freiwillige Helfer hatten die Party perfekt organisiert. Zugunsten von Leukin wurde auch eine amerikanische Versteigerung durchgeführt, um mit dem Erlös einem an Leukämie erkrankten Feuerwehrmann aus Aurich zu helfen. Eine Verlosung mit einer Berlin-Fahrt für zwei Personen als Hauptpreis rundete die Veranstaltung ab.

Anna-Maria Zimmermann war begeistert: „Die Party war toll. Die Burlager hatten richtig Bock zu feiern.“

 

August 2015

Feuerwehrhaus abgängig

 

Von Marion Janßen

 

Wie es jetzt weiter geht, darüber soll der Fachausschuss am 9. September beraten.

 

Feuerwehr Burlage

Die Burlager Wehr wurde 1932 gegründet und ist heute eine von acht Ortsfeuerwehren in der Gemeinde Rhauderfehn. Sie ist als Stützpunktfeuerwehr für den Südkreis zuständig.

Die Ortswehr hat 48 aktive Mitglieder und vier in der Ehrenabteilung. Dazu kommen 19 Jugendfeuerwehrleute sowie 14 Jungen und Mädchen in der Kinderwehr.

 

 

Burlage/Rhauderfehn  - Nun ist es „amtlich“: Burlage braucht über kurz oder lang ein neues Feuerwehrhaus. Zu diesem Urteil kam die Feuerwehrunfallkasse nach einer Besichtigung vor Ort.

Mittlerweile liegt das Ergebnis der Begutachtung durch die Experten auch schriftlich vor – sowohl bei der Wehr als auch bei der Gemeinde Rhauderfehn, wie Bauamtsleiter Michael Taaks bestätigte. Demnach weise das alte Domizil der Wehr „nicht unerhebliche Mängel“ auf.

Dazu gehörten etwa nicht ausreichende Sicherheitsabstände zwischen Fahrzeugen und Hallenwänden, erläuterte Ortsbrandmeister Wolfgang Harms auf Nachfrage des GA. Weitere Knackpunkte, die auch die Wehr zuvor schon moniert hatte: fehlende Umkleidemöglichkeiten, zu kleine Schulungsräume und dergleichen.

Der Bestandsschutz für das Feuerwehrhaus wurde aufgehoben. Das heißt: Es müsse ein neuer Bauantrag gestellt werden und dabei müssen die neuen Normen zu Grund gelegt werden, erklärt Taaks. Innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre muss Abhilfe geschaffen werden. „Sonst drohen hohe Bußgelder“, weiß Harms.

Vom Tisch zu sein scheint die Variante, die Feuerwehr in der Grundschule, die 2017 schließt, unterzubringen. Beim Ortstermin in Burlage wurde auf Wunsch der Gemeinde auch das Schulgebäude angeschaut. Mitgeteilt worden sei, dass „die Schule aus Sicht der Feuerwehrunfallkasse nicht in Betracht komme“, so Taaks.

Ob nun das alte Feuerwehrhaus erweitert oder ein neues gebaut wird, darüber müssen die politischen Gremien befinden. Der Feuerwehrausschuss, der am 9. September tagt, hat das Thema auf der Tagesordnung. Bauliche Maßnahmen, so Taaks, bräuchten sicher ihre Zeit – auch, um sich über die Finanzierung Gedanken zu machen. „Wir werden aber schon anfangen, einzelne sicherheitstechnische Verbesserungen umzusetzen.“

Ein neues Domizil, so Harms, müsse in jedem Fall den Normen entsprechen. Das bringt für die Einsatzkräfte wichtige Verbesserungen. So muss etwa ausreichend Platz geschaffen werden, damit die Feuerwehrleute ihre Schutzkleidung nach einem Einsatz reinigen und auch deponieren können – und nicht mehr wie bisher mit nach Hause nehmen müssen

Juli 2015

 

Feuer in Klostermoor

 

Quelle: General-Anzeiger

 

Von Philipp Koenen

 

Eine Halle hatte Feuer gefangen. Darin befanden sich auch Heu- und Strohballen, die auseinandergefahren und abgelöscht werden mussten.

Klostermoor - Als die Feuerwehr eintraf, brannte die Stahlblechhalle eines Bauernhofs im Vossweg in Klostermoor schon in voller Ausdehnung. „Die Flammen schlugen aus dem Dach, das Feuer konnte man von der 3. Südwieke aus sehen“, sagte der Rhauderfehntjer Gemeindebrandmeister Artur Hoffschnieder.

In der brennenden Halle war nicht mehr viel auszurichten, aber das nahe gelegene Wohngebäude konnten die Feuerwehrleute schützen, indem sie es mit Wasser bespritzten und kühlten. Menschen und Tiere auf dem Hof kamen nicht zu Schaden.

Es war in der Nacht zu Donnerstag: Gegen 1.40 Uhr ging der Alarm ein, und die Feuerwehren aus Klostermoor, Burlage und Westrhauderfehn rückten in den Vossweg aus. Mehr als 50 Helfer waren stundenlang im Einsatz, um den Hallenbrand unter Kontrolle zu bringen. Begleitet wurden sie von der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) des DRK-Kreisverbandes Leer, die mit einem Rettungswagen bereitstand, falls sich Feuerwehrleute im Einsatz verletzen. Auch die Malteser Bockhorst-Burlage waren vor Ort, um die Helfer während der Löscharbeiten mit Kaffee und Essen zu versorgen.

Konnte der Hallenbrand auch recht zügig eingedämmt werden, wurde es für die Feuerwehrleute eine lange Nacht. Bis zum nächsten Morgen dauerte der Einsatz, Helfer aus Klostermoor waren sogar bis zum Nachmittag im Vossweg. Aus der Halle holte die Feuerwehr mit einem Radlader gut 150 große Stroh- und Heuballen. Diese wurden auf einem Feld auseinandergefahren, um Glutnester abzulöschen – erst mit Wasser, dann mit Schaum.

 

Quelle: General-Anzeiger Rhauderfehn

 

Von Philipp Koenen

 

Die Ursache des Feuers im Vossweg ist noch unklar. Laut Polizei entstand ein Schaden in sechsstelliger Höhe.

Klostermoor - Gleich drei Feuerwehren mussten in der Nacht zu Donnerstag in den Vossweg in Klostermoor ausrücken: Auf einem Bauernhof brannte eine Halle, in der Heu- und Strohballen lagerten, aber auch Maschinen standen. Das Gebäude wurde weitgehend zerstört.

Die Polizei in Leer geht von einem Schaden in sechsstelliger Höhe aus. Die Brandursache war gestern noch unbekannt.

Wie die Polizei mitteilte, ging etwa gegen 1.40 Uhr in der Nacht der Alarm ein. Die Feuerwehren aus Klostermoor, Burlage und Westrhauderfehn eilten mit mehr als 50 Helfern in den Vossweg. Als sie dort eintrafen, brannte die Stahlblechhalle bereits in voller Ausdehnung, wie Rhauderfehns Gemeindebrandmeister Artur Hoffschnieder dem GA sagte. Die Feuerwehrleute konnten aber verhindern, dass die Flammen auf das nahe gelegene Wohnhaus übergriffen. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Beamte der Polizei in Leer nahmen den Brandort noch in der Nacht in Augenschein und beschlagnahmten ihn für die weiteren Ermittlungen. Zur Brandursache machte die Inspektion Leer/Emden gestern noch keine Angaben. Pressesprecher Lars Zengler sagte dem GA: „Es wird in alle Richtungen ermittelt.“

400 000  € in Neue Anlage

Quelle: General-Anzeiger Rhauderfehn

 

Von Günter Radtke

Die Vakuumstation an der Heerestraße soll für rund 400 000 Euro rundum erneuert werden.

Burlage - Der Rhauderfehner Ortsteil Burlage soll eine neue Abwasser-Vakuum-Pumpstation bekommen. Der zuständige Abwasserverband Overledingen, den die Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn bilden, wird an der Burlager Heerestraße die vorhandene Anlage aller Voraussicht nach im kommenden Jahr für rund 400 000 Euro erneuern.

Entsprechende Pläne stellte Klärmeister Holger Marks jetzt der Verbandsversammlung des Zweckverbandes vor. Das Gremium müsste Ende dieses Jahres grünes Licht für das Bauvorhaben geben, wenn es denn 2016 realisiert werden soll.

Die Abwässer aus den Haushalten weiter Teile Burlages (Heerestraße, Denkmalstraße, Ringstraße, Fliederstraße und Asternstraße) werden seit Jahrzehnten über eine 2600 Meter lange Unterdruckleitung in Erdtanks bei der Station an der Heerestraße geleitet.

Von dort aus werden sie dann über sechs Kilometer bis zur nächsten Station an der Papenburger Straße gepumpt, ehe sie letztlich das Klärwerk am Deich erreichen.

Nach Angaben von Klärmeister Holger Marks sind die technischen Anlagen bei der Unterdruckstation an der Heerestraße, die zum Teil noch aus den 70er Jahren stammen, mittlerweile marode und sehr störungsanfällig geworden. Um den Betrieb der Entwässerungsanlage sicherzustellen, sei eine Sanierung der Station dringend erforderlich.

Vorgesehen sei, an der Heerestraße die Holzhalle neben der Unterdruckstation abzureißen und auf dem darunterliegenden Betonfundament eine neue rund 110 Quadratmeter große Stahlhalle zu bauen. Unter deren Dach sollen dann statt der bisherigen Vakuum-Erdtanks zwei Edelstahltanks und die dazugehörigen Pumpenanlagen untergebracht werden.

Außerdem, so Marks weiter, sei vorgesehen, die Vakuumstation kälte- und vor allem auch schallisoliert herzurichten. Insbesondere aber sei geplant, die Abluft aus der Vakuumleitung künftig mit einem Biofilter zu reinigen und somit die Geruchsbelästigung zu minimieren. Insgesamt sei von Kosten in Höhe von rund 400 000 Euro auszugehen. Alternative Baumethoden seien zum Teil deutlich teurer, sagte Marks.

 

Juni 2015

 

Bus fährt nicht immer bis ins Dorf

 

Bild: General-Anzeiger


 

 

 

erschienen am 10.06.2015 im General-Anzeiger
                               
von Philipp Koenen

Burlager  Schüler haben Probleme auf dem Weg nach Leer und zurück. Zu bestimmten Zeiten müssen sie sich bis nach Langholt bringen lassen oder dort wieder aussteigen. Ihr Heimatdorf können sie nicht erreichen.
 

Burlage/Leer - Mirko Jansen hat einen langen Schulweg. Von Burlage bis nach Leer braucht der Bus mehr als eine Stunde. Dort besucht der 19-Jährige die Fachschule für Informatik an den Berufsbildenden Schulen. Um in die Kreisstadt zu kommen, nutzt Mirko Jansen die Linie 656, die von Janssen Reisen in Leer bedient wird. Doch das System hat Lücken. Denn nicht zu jeder Schulstunde fährt der Bus ab Burlage oder bis nach Burlage zurück. Manchmal muss Mirkos Mutter ihren Sohn bis zur Haltestelle nach Langholt bringen oder ihn dort abholen.

Dabei kostet eine Monatskarte nach Leer für Burlager Schüler immerhin 74 Euro, wie Ortsbürgermeister Herbert Broich (SPD) anmerkt. „Der Ortsrat hat sich mit diesem Problem bereits in vielen Sitzungen beschäftigt.“ Ein Problem, das nach Erkenntnissen des Landkreises Leer mehrere Schüler betrifft. Der Kreis ist zuständig für die Schülerbeförderung. Wie Herbert Broich dem GA sagt, heißt es für Burlager Schüler, die die Berufsschulen in Leer besuchen, früh aufstehen: Um 6.15 Uhr müssten sie an der Haltestelle Grundschule sein. Hätten sie neun oder zehn Stunden Unterricht, kämen sie erst gegen 19 Uhr nach Hause.

„Die Situation bedeutet großen Stress und Benachteiligung für Schüler und Eltern“, meint der Ortsbürgermeister und fordert: „Hier muss unbedingt eine Regelung getroffen werden.“ Er hat deshalb eine Anfrage an den Landkreis Leer gestellt. Im Kreishaus ist man bemüht, gemeinsam mit der Firma Janssen eine Lösung zu finden. Anfang Mai habe das Unternehmen mitgeteilt, dass eine Verbesserung grundsätzlich möglich wäre, heißt es in der Antwort an Broich. Gleichwohl: „Ein Fahrplanentwurf sowie sonstige Unterlagen liegen bislang noch nicht vor.“ Die Verwaltung werde bei Janssen Reisen auf „eine zeitnahe Vorlage der Unterlagen drängen“ und dann Gespräche mit den Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn führen.


 

Mai 2015

 

  

Februar 2015  

 

In Burlage steigt die Einwohnerzahl

 

VON GÜNTER RADTKE - General-Anzeiger

 

Der vergleichsweise starke Zuzug in dem Ortsteil mache auch eine Südschule erforderlich.

Rhauderfehn/Burlage - „Unser Dorf ist lebendig. Und der Standort einer Südschule hier bei uns ist für uns ganz, ganz wichtig“, unterstrich Burlages Ortsbürgermeister Herbert Broich (SPD) unlängst während einer Ortsratssitzung und bemühte im Rhauderfehner Rathaus geführte Statistiken.

Nach der belegt Burlage im Ortsteil-Vergleich bei den Einwohner-Wanderungsbewegungen den zweiten Rang. Heißt: Den 129 Zuzügen im Jahr 2014 standen 108 Wegzüge gegenüber, während es in dem Jahr 13 Sterbefälle und zwölf Geburten gab. Unter dem Strich erhöhte sich die Einwohnerzahl um 20 von 1358 auf 1378.

Besser schnitt demnach nur der zentrale Ortsteil Westrhauderfehn mit einem Plus von 187 Einwohnern ab. Zugelegt hatten 2014 auch Collinghorst (plus 13), Rhaude (plus zehn) und Backe moor (plus fünf).

Einwohnerrückgänge wurden hingegen verzeichnet in den Ortsteilen Rhaudermoor (minus eins), in Langholt (minus sechs), in Holte (minus elf) und in Klostermoor (minus 17).

 

Insgesamt legte die Gemeinde Rhauderfehn einschließlich aller Wegzüge, Zuzüge, Sterbefälle und Geburten in 2014 um 199 Einwohner auf 17 442 Einwohner zu. Laut Ortsbürgermeister Herbert Broich liegt Burlage auch bei den Geburtenzahlen im Ortsteil-Vergleich ganz gut im Rennen. In der Altersgruppe der 0- bis Zweijährigen habe Westrhauderfehn mit 188 Kindern die Nase vorn, gefolgt von 58 in Rhaudermoor, 56 in Collinghorst und 38 in Burlage.

Bei den drei- bis fünfjährigen Kindern liegt der Ortsteil Burlage mit 28 Kindern lediglich im Mittelfeld. In der Altersgruppe der Sechs- bis Neunjährigen rangiert Burlage mit 44 Kindern auf dem vierten Rang.

 

 

Januar 2015

Elternrat bekräftigt Forderung

http://www.ga-online.de/-news/artikel/141214/Elternrat-bekraeftigt-Forderung

 

VON GÜNTER RADTKE

 

Die Grundschulen in Burlage und am Rajen sollen bleiben. Von dieser Forderung rückt der Gemeindeelternrat auch nach der Elternbefragung nicht ab. Das Gremium will den Erhalt der Grundschulen erneut auf die Tagesordnung von Politik und Verwaltung bringen.

Rhauderfehn - Der Rhauderfehner Gemeindeelternrat bekräftigt nach der Analyse einer Elternbefragung in Burlage und Klostermoor seine Forderung, in Burlage die Grundschule zu erhalten. Gleichzeitig verlangt der Elternrat vom Gemeinderat, auch die Grundschule am Rajen nicht zu schließen. Das sagte gestern Ingo Heynen, der Vorsitzende des Rhauderfehner Eltern-Gremiums.

Die Elternbefragung sei von der Wahlbeteiligung her nicht so gut gelaufen, habe aber noch über der Teilnahme gelegen, die bei Kommunalwahlen erzielt würden. Der Gemeindeelternrat, so Heynen weiter, wolle deshalb auch nur das bewerten, wofür sich die Eltern, die mitgemacht hätten, aussprächen.

Die Elternwünsche wolle das Gremium nun zur Grundlage neuer Schuleinzugsgebiets-Vorschläge für den Raum Burlage/Klostermoor/ Rajen machen. Damit und mit aktualisierten Schülerzahlen und weiteren Argumenten wolle der Elternrat „sehr zeitnah“ auf die örtliche Politik und Verwaltung zugehen und den Erhalt der Grundschulen Burlage und Rajen erneut auf die Tagesordnung bringen.

 

 

Dezember 2014

Neue Wasserleitung nach Burlage

VERSORGUNG Verband tauscht mehr als 40 Jahre alte Rohre in Klostermoor aus

Im GA 17.12.2014 - Von Günter Radtke

 

Für die Trinkwasseraufbereitung beim Werk in Collinghorst wird sehr viel Strom benötigt.

 

Overledingerland - Rund zwölfeinhalb Kilometer Hauptleitungen hat der Wasserversorgungsverband Overledingen in diesem Jahr neu verlegen lassen, wobei auf die Gemeinde Rhauderfehn mit acht Kilometern der Löwenanteil entfiel. Das berichtete Verbands-Geschäftsführer Frank Müller jetzt der Verbandsversammlung.

 

Leicht rückläufig gewesen sei zuletzt die Zahl der Rohrbrüche an den in die Jahre gekommenen Hauptleitungen. Bisher seien es in diesem Jahr „nur“ 28 gewesen.

Um künftigen Brüchen vorzubeugen, soll demnächst an der 3. Südwieke in Klostermoor eine mehr als 40 Jahre alte Hauptleitung ersetzt werden, die schon mehrfach undicht war. Kosten: rund 61 000 Euro. Über diese Leitung wird der südliche Gemeindeteil Rhauderfehns – insbesondere Burlage – mit Trinkwasser versorgt.

 

Noch nicht so recht voran kommen wollen beim Wasserversorgungsverband die Bestrebungen, bei der stromintensiven Wasseraufbereitung (jährlich fast zwei Millionen Kilowattstunden) regenerative Energien einzusetzen. Jüngste Berechnungen haben ergeben, dass eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wasserwerkes an der Schwarzmoorstraße in Collinghorst lediglich ein Prozent des Jahresstrombedarfs decken würde.

 

Eine entsprechende Anlage auf der grünen Wiese (kostet rund 1,5 Millionen Euro) würde ein Drittel des Strombedarfs liefern können. Dafür würden allerdings 1,25 Hektar Land benötigt, die der Verband erst noch hinzu kaufen müsste.

Jetzt soll die Verbandsverwaltung erkunden, ob eine Mini-Windkraftanlage zur Stromgewinnung beim Wasserwerk machbar und wirtschaftlich wäre. Das hatten die Westoverledinger Verbandsvertreter Karl-Heinz Jesionek und Tammo Lenger angeregt.

Südschule muss in die Warteschleife

Bildung Gemeindeelternrat will Befragung abwarten

GA 06.12.2014

 

Ursprünglich sollte das Thema gestern Abend im Rhauderfehntjer Fachausschuss behandelt werden. Doch daraus wurde nichts.

 

Rhauderfehn - Der Rhauderfehntjer Schulausschuss hat sich gestern Abend doch nicht mit dem Thema Südschule befasst. Ein von Ausschussmitglied Peggy Salenga für den Gemeindeelternrat eingebrachter Antrag zur Behandlung dieses Themas wurde vorerst zurückgezogen und soll erst im kommenden Jahr in den Fachausschuss eingebracht werden. Der Grund: Der Gemeindeelternrat will zuerst die Befragung der Klostermoorer und Burlager Erziehungsberechtigten abwarten.

 

Die Eltern von rund 120 noch nicht schulpflichtigen Kindern aus den Ortsteilen Burlage und Klostermoor können noch bis zum 9. Januar ins Fehntjer Rathaus gehen und dort anonym angeben, zu welcher Grundschule sie ihre Kinder am liebsten schicken würden: nach Langholt, nach Rajen oder zu einer Südschule in Burlage. Die „Wahlzettel“ sollen die Eltern dann im Rathaus in eine versiegelte Wahlurne werfen, die am 9. Januar im Rathaus geöffnet und öffentlich ausgezählt wird.

 

Im Kern geht es bei der Befragung darum, in Klostermoor und Burlage zu ermitteln, ob es aus Sicht der betreffenden Eltern einen Bedarf für eine gemeinsame Südschule gibt.

Ein Landei schreibt über seine Großfamilie

Literatur Jessica Trefz veröffentlicht erstes Buch / „Der ganz normale Wahnsinn“ ist eine Autobiografie

                        
GA -  Von Günter Radtke

 

Die 45-jährige Tierärztin und Mutter von sieben Kindern aus Burlage hat Alltags-Episoden verfasst.

 

Rhauderfehn - Ein schönes Haus mit Pferdeweide auf dem platten Land, sieben Kinder, ein Mann, der die ganze Woche mit seinem Lastzug auf Tour ist, vier Ponys, eine Handvoll Hühner und genauso viele Meerschweinchen, eine flügellahme Taube, zwei Hunde und neuerdings ein zugelaufener Kater – und mittendrin eine Frau, zwar in der Großstadt geboren, aber im Herzen schon immer ein richtiges Landei: Das ist der Rahmen für das Buch „Der ganz normale Wahnsinn“, das über den Alltag in einer Großfamilie auf dem Land erzählt. Geschrieben hat es die Autorin Jessica Trefz. Es ist ihr erstes Buch, aber nicht das letzte, sagt sie. Es ist ein autobiografisches Werk. Und die Autorin, eine studierte Tierärztin, heißt im wirklichen Leben nicht mehr Trefz mit Nachnamen (das war ihr Mädchenname), sondern Hilpert. Sie lebt mit ihrer Familie in Burlage und ist dort unter anderem als Elternratsvorsitzende der Grundschule „bekannt wie ein bunter Hund“.

 

„Das Pseudonym Jessica Trefz habe ich nicht aus Eitelkeit gewählt, sondern um meine Kinder davor zu bewahren, von anderen ständig auf das Buch angesprochen zu werden“, erklärt die 45-Jährige und fügt lachend hinzu: „Wer mich kennt und das Buch liest, weiß dann ohnehin sofort, wer ich bin.“

Schon seit ihrer Kindheit hat die Autorin Gedichte verfasst, meistens zu Anlässen wie Muttertagen und Geburtstagen. Sie habe eigentlich nie vorgehabt, über die Gedichte hinaus etwas aufzuschreiben. Doch die Familie und Freunde hätten ihr immer wieder geraten, ihr bewegtes Leben mit all seinen überwiegend heiteren Alltags-Episoden aufzuschreiben. Das hat sie getan und festgestellt, „dass man davon nicht mehr loskommt, wenn man damit erst einmal angefangen hat“.

Auf 130 Seiten gibt es Humorvolles, mal in Gedichtform, mal in Textform. „Das Buch soll dem Leser ein bisschen den Spiegel vorhalten. Da geht es um Sachen, die jedem jederzeit genau so passieren können, man kann sich an selbst schon Erlebtes erinnern. Und ich schließe nicht aus, dass ich den einen oder anderen in dem Buch auf die Schippe nehme – mich selbst auch“, sagt Jessica Trefz. Und der tägliche ganz normale Wahnsinn sieht für sie morgens so aus: um 5.30 Uhr aufstehen, den Kindern die Schulbrote schmieren, die Tiere füttern, den Frühstückstisch decken; sonnabends und sonntags jeweils um 3.30 Uhr aufstehen, von Burlage nach Leer fahren und dort bis mittags am Bahnhofsbäckerstand Brötchen verkaufen.

Und abends um 20 Uhr freut sie sich jeden Tag, wenn die Kinder im Bett sind, damit sie Zeit zum Schreiben und Dichten hat.

 

Oktober 2014

Kräfte bündeln Ortsräte in Buglage und Klostermoor wollen zusammenarbeiten.

Burlage – Bei einem Treffen von Bürgern und Bürgerinnen aus Klostermoor und Burlage, das auf großes Interesse stieß, stand die Beratung im Vordergrund, wie man gemeinsam der Verödung des südlichen Raumes der Gemeinde Rhauderfehn gegensteuern könnte.


 

Es ging dabei um die Komplettierung des Radwegenetzes, um Windkraftanlagen, das Bauen in Klostermoor und Burlage und den Erhalt der Schule „Süd“.

Beim gemeinsamen Vorgehen beim Radwegebau und der Windkraftanlagen sieht man große Chancen, Gehör zu finden, ebenso bei der Weiterentwicklung durch Baumöglichkeiten. Während Folkmar Watzema beklagt, dass es in Klostermoor nur noch drei Bauplätze gebe, die zudem unattraktiv sind, wurde zwar in Burlage ein neues Baugebiet mit 13 Bauplätzen erschlossen, jedoch habe man gleichzeitig die weitere Entwicklung der Schule behindert, indem im nächsten Jahr keine neuen Schüler mehr eingeschult werden sollen. Das hindere junge Leute zur Zeit in Burlage zu bauen und verärgere andere junge Familien, die in der Hoffnung auf Erhalt einer Schule im Dorf gebaut haben.


 

Die Elternratsvorsitzende Jessica Hilpert berichtet, dass die Schule Burlage an einem Tag der Offenen Tür, und zwar am 13. November, Eltern und Kinder - auch aus den Nachbargemeinden -die im nächsten Jahr eingeschult werden, einlädt, sich ein Bild vom Schulleben zu machen. Sie beschreibt die Vorteile einer kleinen pädagogisch vorbildlich arbeitenden Schule, in der jedes Kind willkommen ist und sich individuell seinen Fähigkeiten entsprechend selbstbewusst entwickeln kann.

In einem so großflächigen Raum, der ein Drittel der Gemeindefläche ausmacht mit fast 2800 Einwohnern, hält man eine Schule „Süd“ für unverzichtbar.

 

In Bezug auf das Bauen wolle sich nicht mehr damit abfinden, dass Gemeinde und Landkreis sich gegenseitig den „schwarzen Peter“ zuschieben und somit Bauvorhaben  behindern. Gefordert wird ein Plan, wo in allen Orten gebaut werden kann – wie zum Beispiel in Westoverledingen - wo auch verstärkt Lückenbebauung zugelassen wird. Und das nicht nur im Zentrum von Rhauderfehn.

Auch im Interesse von Rhauderfehn könne man nicht zulassen, dass die Infrastruktur immer weiter den Bach herunterfalle und dass jetzt bereits die meisten Menschen aus dem südlichen Raum eher die Geschäfte in Papenburg als in Rhauderfehn aufsuchen. Um die Kaufkraft in Rhauderfehn zu halten, könnte hier bei einer regen Bautätigkeiten mit einer höheren Einwohnerzahl von Klostermoor und Burlage die Möglichkeit eines Lebensmittelmarktes Abhilfe schaffen.

 

Kai-Uwe Zeusel nahm zur Problematik neuer Windkraftanlagen im südlichen Raum von Rhauderfehn Stellung. Die geplanten neuen Anlagen sollen laut Planung noch höher werden und bis zu 500 m nah an Wohngebäuden errichtet werden, wodurch die Menschen in ihrer Gesundheit beeinträchtigt würden. Watzema plädierte dafür, dass der Schutz der Menschen Vorrang haben müsse. Um voneinander lernen zu können, soll Kontakt aufgenommen werden mit anderen Gruppen, die in ihrem Protest für mehr Abstand beim Repowering bereits Erfahrungen gemacht haben.

 

Alle Vorschläge sollen gebündelt in einem gemeinsamen Workshop diskutiert werden. Kurzfristig soll eine gemeinsame Ortsratssitzung von Klostermoor und Burlage stattfinden, um die Wünsche und Forderungen der Dorfgemeinschaften von Klostermoor und Burlage deutlich zu vertreten.

Windkraft macht Ortsräten Sorge

Politik Burlager und Klostermoorer fordern Schutz

Auch die Zusammenarbeit zwischen den Dörfern war ein Thema während der Sitzung.

Burlage - Auf der jüngsten Ortsratssitzung in Burlage standen der Zwischenbericht über die bisherige Zusammenarbeit zwischen Klostermoor und Burlage, die Kinder- und Jugendarbeit, das Bauen in Burlage sowie die geplante Windkraftanlage im südlichen Bereich der Gemeinde Rhauderfehn auf der Tagesordnung.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, sind die Ortsräte von Klostermoor und Burlage grundsätzlich für die Energiewende. Sie sprachen sich jedoch gegen den weiteren Ausbau des Windparks im südlichen Raum von Rhauderfehn aus, weil man zum einen bereits eine große Windkraftanlage in Klostermoor habe, hinzu kämen die Teststrecke und viele Ausgleichsflächen. Zudem sei darauf zu achten, dass, je größer die Windräder werden, desto größer auch die Abstände zu den Menschen sein müssten. Beim geplanten Windpark in Klostermoor reichten die Mindestabstände zu den Wohnhäusern bei weitem nicht aus.

Um den Schutz des Lebensraumes und der Gesundheit der Menschen in Einklang zu bringen, fordern die Ortsräte von Klostermoor und Burlage das zehnfache der Gesamtanlagenhöhe als Mindestabstandsfläche zur Wohnbebauung.

Mit Blick auf die Grundschule Burlage wurde noch einmal darauf verwiesen, dass die Geburtenzahlen im südlichen Bereich der Gemeinde eine steigende Tendenz aufwiesen. Der Ortsrat schloss sich der Ansicht des Vorsitzenden des Kinderschutzbundes Leer, Klaus Hinzpeter, an, dass das Wohl der Kinder im Mittelpunkt stehen müsse.

Antje Cordes, die ehrenamtliche Leiterin des Jugendtreffs Burlage, berichtete, dass die Jugendarbeit in Burlage sehr gut laufe und ging auf die verschiedenen Veranstaltungen des Jugendtreffs ein. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen.

Ortsbürgermeister Herbert Broich (SPD) merkte an, dass für das Bauen in Burlage der Erhalt der Schule im Dorf eine wichtige Voraussetzung sei, denn junge Fmilien würden dort bauen, wo es eine Schule gibt.

 

 

SPD-Chefin Modder will sich für Radwegenetz einsetzen  



Von Holger Weers - General-Anzeiger



06.06.2014

Politik   Die Fraktionsvorsitzende im Landtag war in Burlage zu Gast und informierte sich

 


Johanne Modder (links) war bei der Radweg-Initiative (rechts: Renate Wiechert) in Burlage zu Gast. Bild: Weers

Die Burlage/Klostermoorer Radweg-Initiative stellte ihr Vorhaben vor.

Burlage  
- Auf Einladung des Ortsrates Burlage nahm Johanne Modder (Bunde), Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag, an einer Diskussionsrunde im Dorfgemeinschaftshaus teil. Auf der Tagesordnung stand neben der Schließung der Grundschule Burlage auch der geplante Ausbau des Radwegenetzes in Klostermoor und Burlage. Rund 80 Zuhörer verfolgten das Treffen. Die Radweginitiative Klostermoor/Burlage macht sich dafür stark, dass das Radwegenetz im südlichen Bereich Rhauderfehns komplettiert wird. Es geht dabei um die Brunzeler Straße (K  25) und die 3. Südwieke (K  53).

Auch für die Gronewoldstraße hatte die Radweginitiative ursprünglich einen Radweg gefordert. Aus Prioritäts- und Kostengründen wurde dieser Antrag aber zurückgestellt, erklärte Joachim Frerichs, vom Bauamt der Gemeinde Rhauderfehn. Gelinge der Lückenschluss, gäbe es eine Ost-West-Verbindung von Rhauderfehn und Burlage nach Papenburg (3. Südwieke) und eine Nord-Süd-Verbindung (Brunzeler Straße). In den bisherigen Gesprächen, unter anderem mit Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller und dem im Rat der Gemeinde vertretenen Fraktionen haben diese ihre Unterstützung zugesagt. Außerdem hat die Radweginitiative beim Landkreis Leer beantragt, den Ausbau der Radwege in das Mehrjahresprogramm des Kreises aufzunehmen. „Die Landesregierung hat ein Förderprogramm für den Straßen- und Radwegebau aufgelegt, wobei das Land 75  Prozent und der zuständige Landkreis 25 Prozent der Kosten übernehmen“, sagte Ludwig Tebben von der Radweg-Initiative.

Die Gründe für den erhofften Ausbau des Radwegenetzes liegen für Tebben auf der Hand: „Kinder und ältere Leute, die auf den betreffenden Straßen mit dem Rad unterwegs sind, müssen in ständiger Angst leben, umgefahren zu werden. Insbesondere bei Dunkelheit.“ Ein weiterer Aspekt sei die Tourismusförderung, betonte Tebben. Bei einer 24-Stunden-Verkehrszählung auf beiden Straßen seien jüngst auf der Brunzeler Straße in Richtung Papenburg 7818 Fahrzeuge und in Richtung Burlage 11  552 Fahrzeuge erfasst worden. Auf der 3.  Südwieke seien aus Richtung Rajen 5730  Fahrzeuge und aus Richtung Burlage 8498 gezählt worden. Johanne Modder versprach in Burlage, sich bei ihren Parteikollegen für die Maßnahme einzusetzen, gab aber auch schon zu verstehen, dass die Umsetzung nicht sofort erfolgen könne. „Es kann mehrere Jahre dauern“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete.



 

 


 


 

Radweginitiative KLOSTERMOOR-BURLAGE bei Bürgermeister Geert Müller zu Besuch

 

30.04.2014 

Bei einem Gespräch mit Bürgermeister Geert Müller und Joachim Frerichs berichtete Ludwig Tebben als Sprecher der "Initiativgruppe Radwege in Klostermoor und Burlage" von dem Plan, das Radwegebaunetz im südlichen Bereich des Landkreises zu komplettieren, weil es zum einen in Zeiten wachsenden Verkehrs von großer Bedeutung für die Sicherheit der dort lebenden Anlieger und zum anderen für den Fahrradtourismus ist. Bürgermeister Müller sagte seine volle Unterstützung zu.

 

Foto von rechts: Helmut Temmen, Ludwig Tebben, Geert Müller, Ralf Meiners, Renate Wichert, Ingrid Broich, Hermann Lübbers, Karl Lindenberg, Helga Cordes, Herbert Broich


 

Osteraktion in der Bücherei

23.04.2014

In den Osterferien kamen 10 Kinder in die Bücherei, um sich das Bilderbuch “ Das Geheimnis des kleinen Osterhasen “ anzuhören. Beim anschließenden Basteln von Osterkörben waren die Kinder mit Feuereifer dabei und präsentierten stolz ihre Werke.


 

"Alte Garde"

10.04.2014

Die "alte Garde" ist viele Tage in der Woche für den SV Burlage auf dem Sportplatz aktiv. Von links: Gerd Siebum, Heinrich Braak, Hermann Rülander, Helmut Temmen, Willi Platt, Bernhard Temmen und Wilfried Harms. Alle kümmern sich ehrenamtlich um die Sportplätze des SV Burlage.

 

Umweltag mit vielen Helfern

15.03.2014

Am heutigen Umwelttag wurden 2 Container voll Müll gesammelt. Entlang der Straßen füllten sich die Müllsäcke sehr schnell. Obwohl es schon schlimmere Jahre gab. Neben dem AKSR, den Schützen, teile des Ortsrates, der Feuerwehr und des Heimatbundes nahmen auch die Malteser und Bürgermeister Geert Müller teil. Zum Abschluss gab es einen Imbiss im Schützenhaus


 

20.02.2014

 Teilnahme am Kreiswettbewerb: "Unser Dorf hat Zukunft"

 

Versammlung der Vereinsvertreter 19.02.2014

  



Auch in diesem Jahr beteiligt sich Burlage wieder am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ - Arbeitsgruppe nimmt Arbeit auf.

Burlage.

 

WOHA- Bislang nahm Burlage an allen Kreiswettbewerben „Unser Dorf soll schöner werden“ und neuerdings „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. Ortsbürgermeister Herbert Broich hatte alle Vereinsvertreter und den Ortsrat am vergangen Mittwoch in der Dorfgemeinschaftsanlage an einen Tisch geholt um sich auf den Wettbewerb vorzubereiten und um das gemeinsame Vorgehen abzustimmen. Broich hob die starke Dorfgemeinschaft und den Zusammenhalt hervor. Eine Arbeitsgruppe, mit Vertretern aus den Vereinen, Gruppen und Firmen wird verstärkt Zukunftsperspektiven für das Dorf entwickeln. Einig waren sich die Teilnehmer, das Schule, Turnhalle, Kindergarten, Jugendtreff, Bücherei und Baumöglichkeiten zur Zukunft des Dorfes gehören. Im Juli wird die Kommission vom Landkreis Leer erwartet, bis dahin wird das Konzept für ein "Burlage der Zukunft" entstehen.